Klassische Homöopathie

Eckart von Seherr-Thohs

Humanenergetiker / Heilpraktiker

 

Behandlungsschwerpunkte

Bei welchen Krankheiten und Beschwerden ist eine Behandlung mit der klassischen Homöopathie sinnvoll?

Das Spektrum der Erkrankungen, die sich durch Klassische Homöopathie behandeln lassen, umfasst akute wie auch chronische Erkrankungen, seelische als auch körperliche und reicht von leichten Beschwerden bis hin zu schweren, ja lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Damit Sie sich ein Bild davon machen können, wie groß das Spektrum der Möglichkeiten einer homöopathischen Behandlung ist, bzw. mit welchen Erkrankungen ich im Laufe der Praxisjahre ausreichend Erfahrungen sammeln durfte, sind hier einige Beispiele aufgeführt. Sollte Ihr spezielles Anliegen in der Liste nicht mit aufgeführt sein, fragen Sie mich bitte. Ich informiere Sie gerne.

Allergien: auf Nahrungsmittel, Tierhaare, Hausstaubmilben, Bienen- bzw. Wespenstiche, Kontaktallergien, Heuschnupfen, Sonnenallergie, allergische Augenentzündungen, Laktoseintoleranz, Nesselsucht, etc.

Allgemeines, Schweiß und Fieber: Chronische Folgebeschwerden einer Borelliose, chronische Folgebeschwerden eines Pfeifferschen Drüsenfiebers, Abszesse, Erkältungsanfälligkeit, Fieber, Schweiß (starkes Schwitzen, Handschweiß, Fußschweiß, etc.), Ödeme, Adipositas, Übersäuerung; Verletzungen und Verletzungsfolgen (körperliche oder emotionale), begleitende Therapie bei Operationen. Homöopathische Arzneimittel können die Heilung von Knochenbrüchen, Wunden, Verbrennungen und Verbrühungen beschleunigen. Begleitende Therapie bei Operationen, Narkosefolgen.

Atmung und Lunge: Husten (akut, chronisch), Pseudokrupp, Bronchitis (akut, chronisch), chronische Folgen von Lungenentzündungen, Asthma bronchiale (allergisch bedingt, Infektasthma, Belastungsasthma, etc.), Rippenfellentzündungen, Lungenfibrosen.

Augen: Nicht infektiöse Bindehautentzündungen (akute, wiederkehrende), Netzhautbeschwerden (z. B. Blutung, Ablösung), Doppelbilder, Hornhautbeschwerden, Iritis bzw. Iridozyklitis, Grüner Star (Glaukom), Grauer Star (Linsentrübung), Lichtüberempfindlichkeit, Lid- und Lidrandbeschwerden, Gerstenund Hagelkörner, Lidekzem, Sehstörungen, Makuladegeneration.

Blase, Niere, Harnwege: Blasenentzündungen (akut, chronisch, nach Sex), Harnwegsinfekte, häufiger Harndrang, Nierenbeschwerden, Nierenbeckenentzündungen, Nieren- bzw. Blasensteine, Bettnässen, un-
willkürlicher Urinverlust (Blasenschwäche) bei Erwachsenen.

Frauen: Regelstörungen (schmerzhafte Regel, Ausbleiben der Regel, zu kurzes bzw. zu langes Intervall, etc.), klimakterische Beschwerden
(z. B. Hitzewallungen, Trockenheit von Schleimhäuten, psychische Beschwerden durch das Klimakterium, etc.), Ausfluss, Endometriose, Myome, Zysten, mangelndes sexuelles Interesse, Vaginalekzeme, Pilzinfektion (Mykose), Brustdrüsenentzündungen, Knotenbildung in der Brust, unerfüllter Kinderwunsch, Kondylome.

Gemüt und Verhalten: Erschöpfungszustände, Burn out, Antriebsschwäche, Ängste (z. B. Prüfungs-, Existenz-, Versagensangst, etc.), Panikattacken, Phobien (z. B. vor Spinnen, großer Höhe, freien Plätzen, Menschenmengen, engen Räumen, etc.), Depressionen, Krisensituationen (wie Trauer, Trennung, Berufswechsel, Prüfungen, etc.), Magersucht, Bulimie, Neigung zur Selbstverletzung, psychische Traumata (z. B. Unfall, Schock, schlechte Nachrichten, etc.), Aggression, Wut, Zorn, Unlust (am Alltag, am Sex, am Leben, zu Lernen, etc.), Probleme mit Nähe und Distanz, Langeweile, Unerfülltsein, allgemeine Unzufriedenheit, Alltagsmüdigkeit, chronisches Müdigkeitssyndrom, Zwangsstörungen, Psychosen, Demenz. Hilfe zur Entspannung und Entkrampfung; Hilfe um mehr Zugang zu den eigenen Gefühlen zu bekommen; um an blockierte Gefühle zu kommen; Hilfe sein inneres Gleichgewicht zu finden, Klarheit und Kraft.

Haut, Haare und Nägel: Neurodermitis, Schuppenflechte, Dellwarzen, chronische Folgen von Gürtelrose (z.B. Postzosterneuralgie), Akne (vulgaris, rosacea), Juckreiz, allergische Hauterkrankungen (Nesselsucht, allergisches Ekzem, Kontaktekzem, Lichtdermatosen, Seborrohisches bzw. Dyshidrotisches Ekzem), Herpes simplex, Warzen, Furunkel, Karbunkel, Granuloma annulare, Lichen, Prurigo (acuta bzw. simplex subacuta), Follikulitis, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Pilzinfektionen der Haut, Ichthyosis,Hämangiome, Narbenbeschwerden, Keloide, Nagelveränderungen (brüchige, spalten sich, bekommen Riefen, brechen leicht, etc.), Nagelbettentzündungen, Haarausfall (diffuser, kreisrunder, nach Stillen, nach Krankheit, etc.), rissige Finger, Hände und Füße.

Herz, Kreislauf und Gefäße: Bluthochdruck, zu niedriger Blutdruck, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Herzrasen, Herzschwäche, Herzmuskelerkrankungen, orthostatische Kreislaufbeschwerden, Venenerkrankungen, Krampfadern, Thrombose, Thromboseneigung, Arteriosklerose, Raynaud-Syndrom, offene Beine (Ulcus cruris).

Hormonsystem: Schilddrüsenerkrankungen (Über- bzw. Unterfunktion, Entzündungen, Zysten, Adenome, Hashimoto Thyreoiditis), Diabetesfolgekrankheiten, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Nebennierenbeschwerden, Hypophysenstörungen, Störungen der Pubertätsentwicklung, Wachstumsstörungen.

Kopf: Kopfschmerzen (akute, chronische, menstruell bedingte, Schulkopfschmerz, etc.), alle Formen von Migräne, alle Formen von Schwindel, Gehirnerschütterung, Tumore.

Krebserkrankungen: Die Klassische Homöopathie verzeichnet gute Erfolge in der Behandlung bzw. Begleitbehandlung bei allen Formen von Krebserkrankungen; bei der begleitenden Behandlung um eine Strahlen- bzw. Chemotherapie besser zu überstehen; in der Operationsnachsorge; Um das innere Gleichgewicht nach der Diagnose oder der Behandlung wiederzufinden; Um die konstitutionellen Bedingungen die eine Krebskrankheit begünstigt haben zu verändern; In der Behandlung von Familienangehörigen, die mit der Diagnose konfrontiert werden und nicht wissen wohin mit ihren Ängsten, Gefühlen und ihrer Hilflosigkeit.

Magen, Darm und After: Reizdarmsyndrom, Magen (-schmerzen, -schleimhautentzündung, -geschwüre, -übersäuerung), Erbrechen, Sodbrennen, Verstopfung (chronisch, auf Reisen, bei Säuglingen, etc.), Durchfälle (akut, chronisch), Darmbeschwerden (Entzündung, Divertikulose, etc.), Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, allgemeine Verdauungsstörungen, Blähungen, Trommelbauch, Appetitstörungen, Gallenbeschwerden, Gallensteine, Ikterus, Leberbeschwerden, chronische Folgen von Leberentzündungen (Hepatitis), Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsenbeschwerden bzw. -entzündung, Hämorrhoiden, Analfissuren, Analekzem, Stuhlinkontinenz.

Männer: Impotenz (z. B. bei Diabetes), Erektionsschwäche, vorzeitiger Samenerguss, mangelndes sexuelles Interesse, Sterilität, Leistenhoden, Vorhautverengung, Prostataschwellung, männliches Klimakterium.

Nase, Mundraum und Hals: Schnupfen (akut, chronisch), Erkältungsanfälligkeit, Neben- und Stirnhöhlenentzündungen bzw. -vereiterungen, Polypen (Adenoide), Nasenbluten, Mandeln (-entzündungen, -vereiterungen, chronisch geschwollene), Halsentzündungen, Heiserkeit, Stimmbandprobleme, Stimmbandknötchen, Aphthen, Zahnfleischentzündungen, Zahnwurzelabszesse, Mundgeruch, Lippenherpes, rissige Lippen bzw. Mundwinkel, Pilzinfektionen, Zungenbrennen.

Neurologie: Schmerzen (akute, chronische Schmerzsyndrome), Neuralgien, Trigeminusneuralgie, Ischialgien, Bandscheibenvorfälle, Epilepsie, Lähmungen (z. B. des Gesichts, nach Schlaganfall, schlaffe, spastische), Schlaganfallfolgen, Zittern, Parkinson, Multiple Sklerose, ALS, Morbus Sudeck.

Ohren: Mittelohrentzündungen (akute, wiederkehrende), Paukenergüsse (Flüssigkeit hinter dem Trommelfell), Ohr- und Gehörgangsekzeme, Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwerhörigkeit, Risse hinter den Ohren bzw. der Ohrläppchen.

Rücken und Bewegungsapparat: Hexenschuss, Rückenschmerzen, Fibromyalgie, Verrenkungen, Bandscheibenvorfall, Zerrungen, Rheuma (alle Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises), Polyarthritis, Gelenksentzündungen, Arthrose, Spondylitis, Gicht, Schleimbeutelentzündungen, Sehnenbeschwerden, Sehnenscheidenentzündungen, Knochenhautentzündung, Knochenbeschwerden, Osteoporose, Krämpfe (der Waden, Füße, Zehen, etc.), Bindegewebsschwäche, alle Probleme des Muskel-und Skelettapparats.

Säuglinge, Kinder und Jugendliche: ADS/ADHS, Bettnässen, Einkoten, Schlafstörungen, Verhaltensauffälligkeiten (Aggression, starke Unruhe, Verweigerung, etc.), Schul- und Konzentrationsprobleme, Schulkopfschmerz, Blähungs- bzw. Nabelkoliken, Leistenhoden, spätes Laufen oder Sprechen lernen, Nabel- bzw. Leistenbruch, chronische Folgen von Kinderkrankheiten, Kiss-Syndrom, Gedeihstörungen, verspätete Zahnung bzw. Zahnwechsel, Heimweh, chronische Beschwerden nach Impfungen, Begleitung der Geburt und Stillzeit.

Schlaf: Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen, Kinder die nicht schlafen wollen, unerquicklicher Schlaf, Alpträume, Tagesmüdigkeit, Narkolepsie.

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
Schwangerschaft: vorzeitige Wehen, Abortneigung, Blutungen, Übelkeitbzw. Erbrechen, Sodbrennen, Ischias- bzw. Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe, zu hoher bzw. zu niedriger Blutdruck, Schwangerschaftsdiabetes, Gestose, Ängste, Stimmungsschwankungen, Juckreiz bzw. Hautausschläge, Lageanomalien des Fötus;

Geburt:
aussetzende bzw. falsche Wehen, rigider Muttermund, Wehen-
schwäche, Plazentaretention, sehr schmerzhafte Wehen, Beschwerden
bei den Nachwehen, Geburtsverletzungen wie Dammriss bzw. -schnitt,
Harnverhaltungen bzw. Stuhlverstopfung nach Entbindung;

Wochenbett:
Lochien zu lange, schmerzhafter bzw. verzögerter Milchein-
schuss, Brustdrüsenentzündung, Stillstörungen, Wochenbettdepres-
sionen bzw. –psychose, unwillkürlicher Urinabgang, Beckeninstabilität,
Probleme beim Abstillen;

Säugling:
Ikterus neonatorum, Muttermilchunverträglichkeit, Gedeihstö-
rungen, Nabelheilungsstörungen, Bauchkoliken, Nabel bzw. Leistenbruch,
Tränenkanalstenose, Bindehautentzündung, Muskelhypotonie, frühzeitiger
bzw. verzögerter Fontanellenschluss, KISS-Syndrom, konnataler Schiefhals, Fieber und Fieberkrämpfe, Soor und Windeldermatitis.

Die Homöopathie hat aber auch Grenzen. Schwere Verletzungen und Knochenbrüche beispielsweise müssen chirurgisch versorgt werden und manche Operationen lassen sich trotz homöopathischer Behandlung nicht vermeiden. Hier kann die Klassische Homöopathie allerdings die Wundheilung deutlich beschleunigen. Schäden, die durch Krankheiten entstanden sind, z. B. durch Rheuma zerstörte Gelenke, können nicht wieder rückgängig gemacht werden. Klassische Homöopathie kann jedoch damit verbundene Beschwerden lindern. In unheilbaren Fällen (z. B. fortgeschrittene Tumorerkrankungen) kann die Klassische Homöopathie helfen, Schmerzen und Begleitsymptome wirkungsvoll zu verringern.

Müssen bei chronischen Krankheiten regelmäßig und dauerhaft Medikamente eingenommen werden, wie z. B. Insulin bei Diabetes, Schilddrüsenhormone oder Herzmittel, ist eine homöopathische Behandlung dennoch ergänzend sinnvoll. Sie kann in diesen Fällen helfen, die Folgeschäden der Grundkrankheit zu mindern und hinauszuzögern. So lassen sich z. B. beim Zuckerkranken die fortschreitenden Durchblutungsstörungen günstig beeinflussen.

Da chronische Erkrankungen nicht von heute auf morgen entstanden sind, benötigt ihre Heilung entsprechend Zeit und Sie brauchen etwas Geduld. Eine Prognose über die Dauer der Heilung lässt sich nur individuell für jeden Patienten abhängig von seinem Krankheitsbild stellen.